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Wandern
Quelle HNA 16.02.2011


Extratour "Lindenhardt" eröffnet

Battenberg-Dodenau (da). Die Region ist um einen attraktiven Wanderweg reicher: 
Die Extratour „Lindenhardt“ führt um das gleichnamige Waldgebiet nahe Dodenau 
und bietet Wanderern besonders viele Abwechslungen.

„Extratouren“ sind vom Deutschen Wanderinstitut bewertet und als „Premiumwege“ mit dem deutschen Wandersiegel prämiert worden. Die Urkunden überreichte Karl-Friedrich Frese, Bromskirchener Bürgermeister und Vorstandsmitglied der Region Burgwald-Ederbergland, gestern an Silvia Fries, Geschäftsführerin der Ederbergland-Touristik, und Reinhard Kappes von den Dodenauer Wanderfreunden. Kappes hat als „Pate“ den Weg ausgearbeitet und markiert.

Zur Eröffnung kamen gestern zahlreiche Dodenauer und auswärtige Wanderer, um vom Startpunkt am Wildgehege aus den neuen Weg abzulaufen. „Der Tourismus hat in Dodenau einen besonderen Stellenwert“, sagte Frese. „Es war deshalb klar, dass eine Extratour nach Dodenau kommt.“

Die neuen Wanderwege seien wichtig für den Tourismus, „dienen aber auch der einheimischen Bevölkerung“, betonte er. Insgesamt haben die sieben Extratouren 75 000 Euro gekostet. Das Geld wurde für Hinweistafeln, Tische und Bänke benötigt. Die EU zahlte 40 000 Euro, den Rest – 5000 Euro je Weg – übernahmen die beteiligten Kommunen. „Gut angelegtes Geld“, befand Karl-Friedrich Frese. Die Kommunen müssten sich aber weiterhin um den Erhalt der Extratouren kümmern und beispielsweise Wege freischneiden, betonte er. Er dankte Silvia Fries und Reinhard Kappes für deren Engagement bei der Ausweisung des Weges. Stadtrat Lorenz Kreis (CDU) lobte als Vertreter von Bürgermeister Heinfried Horsel ebenfalls die Extratour. „Ich bin überzeugt, dass der erlebnisreiche Weg von der heimischen Bevölkerung und von Fremdenverkehrsgästen gut angenommen wird.“

Der Vorsitzende des Dodenauer Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Matthias Schneider, wies daraufhin, dass Kegelclubs und Seniorengruppen nicht mehr so häufig wie früher in den Luftkurort kommen. Stattdessen habe der Fahhrad- und Wandertourismus an Bedeutung gewonnen. „Wir gehen jetzt auf diese Zielgruppen ein.“

Die zwölf Kilometer lange Route war vorab vom Deutschen Wanderinstitut bewertet haben. Die Prüfer testeten unter anderem, wie abwechslungsreich der Wanderweg ist. Mindestens 35 Punkte sind nötig, damit ein Weg als „Premiumweg“ bezeichnet werden darf. Die Extratour „Lindenhardt“ erhielt 70 Punkte und wurde damit besser als alle anderen Wege der Region bewertet.

Als letzte Extratour des Ederberglands wird am Sonntag der elf Kilometer lange Drachenflug-Weg eröffnet, der unter anderem am Battenberger Eisenberg und an Reddighausen vorbeiführt.
Stadtrat Lorenz Kreis, Wanderweg-Pate Reinhard Kappes, Karl-Friedrich Frese vom Vorstand der Region Burgwald-Ederbergland, Silvia Fries von der Ederbergland-Touristik und Matthias Schneider, Vorsitzender des Dodenauer Verkehrs- und Verschönerungsvereins, am „Wanderportal“. Dort beginnt und endet die zwölf Kilometer lange Extratour „Lindenhardt“.

Quelle: Frankenberger Zeitung


Von Kleudelburg zur Eder

Wanderweg "Lindenhardt" wurde mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet

Dodenau. Vom Wandern können die Dodenauer gar nicht genug bekommen: 
Der Wanderweg "lindenhardt" wurde am Sonntag eingeweiht. 
Die Strecke wurde mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet.

Nachdem in Dodenau in den vergangenen Monaten ein Grenzgang über vier Etappen stattfand, trafen sich auch diesmal wieder viele Wanderer am Wildgehege. Wer sich für den "lindenhardt" die Wanderschuhe schnürte, wurde belohnt: Auf der landschaftlich schönen Strecke kommt man an der Kleudelburg und dem historischen "Hirschstein", der von einer erfolgreichen Jagd zeugt, vorbei. Auch die Eder als sauberster Fluss Hessens macht den Wanderweg attraktiv.

Doch es war nicht einfach, diesen Weg auszusuchen und zu kennzeichnen. Reinhard Kappes hatte die Route vorgeschlagen und sich als Wanderpate um die Strecke und die Wegbeschaffenheit gekümmert. Über zwei Jahre hat es gedauert, bis alle Interessen - die der Wanderer, der Jagdpächter und der Naturschutzbünde - abgeglichen waren. Jetzt ist die Strecke zwölf Kilometer lang. "Wir mussten kurzfristig noch die Strecke ändern, daher sind es jetzt zwölf statt 16 Kilometer", erklärte Silvia Fries vom der Ederbergland-Touristik.

Dafür haben es die zwölf Kilometer in sich: Der Weg wurde mit dem deutschen Wandersiegel "Premiumweg" ausgezeichnet. Von den sieben Extratouren, die in der Umgebung diese Auszeichnung erhielten, hat Dodenau den Vogel abgeschossen: 70 Punkte hat der Weg erhalten - doppelt soviel wie nötig gewesen wären und die höchste Punktzahl.

"Dodenau ist ja für Höchstleistungen bekannt", scherzte Matthias Schneider, der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Dodenau. Der schöne Wanderweg stärke den Tourismus und werde hoffentlich viele Wanderfreunde anziehen.

Die Wanderer, die den Weg am Sonntag gingen, genossen nicht nur die Landschaft und das tolle Wetter, sondern machten auf der Kleudelburg Rast, um sich dort mit einer Portion kräftigen Eintopfs zu stärken. Heinz Inacker und Manfred Arnold sorgten während des kurzen Aufenthalts mit Schlagzeug und Akkordeon für Stimmung.
Von Verena Schmidt

Quelle: HNA
 
 
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